Israels Außenministerium weist britische Darstellung einer E1-Zusage vor der Wahl zurück

Drei britische Beamte, die mit einem Telefonat vom 11. August vertraut sind, erklärten, sie hätten Außenminister Gideon Sa'ar so verstanden, dass Israel vor der Wahl am 27. Oktober keine Ausschreibungen für Bauvorhaben in E1 vorantreiben werde. Israels Außenministerium wies diese Darstellung zurück und erklärte, Sa'ar habe lediglich zugesagt, dass es vor der Wahl keine physische Veränderung geben werde; der Plan sei bereits mehr als ein Jahr zuvor genehmigt worden. Eine Woche später schrieb Israel sieben Komplexe mit insgesamt 1.234 Wohnungen östlich von Jerusalem aus. Am 8. September kündigte Großbritannien ein Einfuhrverbot und siedlungsbezogene Sanktionen an, darunter auch Maßnahmen im Zusammenhang mit E1.