Liberman will nach eigenen Angaben nicht Knesset-Präsident werden
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Der Vorsitzende von Israel Beitenu, Avigdor Liberman, erklärte am 31. Oktober, er wolle nicht Knesset-Präsident werden. In einer Stellungnahme auf seinem offiziellen Konto schrieb er, er sei mehrfach im Zusammenhang mit einer Forderung nach diesem Amt angesprochen worden. Anschließend wies er die Aussicht zurück, es selbst zu übernehmen. „Ich habe weder den Wunsch noch die Absicht, Knesset-Präsident zu werden“, schrieb Liberman. Er nannte nicht die Personen, die ihn angesprochen hatten. Seine Erklärung betraf seine eigenen Absichten; sie kündigte weder eine Ernennung noch eine parlamentarische Abstimmung oder eine Einigung darüber an, wer den Vorsitz übernehmen würde. In einem unterzeichneten Parteirundbrief vom 26. Juli hatte Liberman andere Prioritäten für eine künftige Regierung skizziert. Er erklärte, der erste Regierungsbeschluss, den seine Partei vorantreiben würde, solle eine staatliche Untersuchungskommission einsetzen. Das erste Gesetz solle alle zum Militärdienst verpflichten. Dies waren seine erklärten Forderungen für eine künftige Regierung, keine als bereits wirksam gemeldeten Beschlüsse. Derselbe Rundbrief erklärte, Israel Beitenu werde das Ressort für öffentliche Sicherheit anstreben, und nannte Hamad Amar als vorgesehenen Minister. Diese Forderung wurde mit dem Kampf gegen kriminelle Schutzgelderpressung verknüpft. Liberman beschrieb außerdem fünf von ihm einberufene Beratungen des Wirtschaftsausschusses über Schutz und Versicherungen für bedrohte Unternehmen, auf die ein Versicherungs-Pilotprojekt und wirtschaftliche Maßnahmen folgten.