Eisenkot nennt vier Koalitionsbedingungen und verspricht sofortige Schritte in der Knesset
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Der Vorsitzende der Partei Jaschar, Gadi Eisenkot, erklärte am 31. Oktober, er werde sich für sofortige parlamentarische Schritte zu einer Untersuchung des 7. Oktober, zur Dienstpflicht und zur Aufhebung von Gesetzen des Justizumbaus einsetzen. In einer Erklärung am Samstagabend sagte er, er wolle die gegen Benjamin Netanjahu gerichtete Mehrheit in der Knesset nutzen, ohne die Bildung einer neuen Regierung abzuwarten. Eisenkot zählte eine staatliche Untersuchungskommission zum 7. Oktober zu seinen Prioritäten. Er schlug außerdem vor, eine Dienstpflicht für alle Bürger voranzutreiben, die Zahl der Angehörigen der israelischen Streitkräfte zu erhöhen und Unterstützung, Entschädigung sowie Anerkennung für die Dienstleistenden zu stärken. Es handelte sich um Maßnahmen, für die er sich einzusetzen versprach, und nicht um Gesetze, deren Verabschiedung er bekannt gab. Er stellte vier Bedingungen für mögliche Koalitionspartner: die Anerkennung Israels als jüdischen, demokratischen, liberalen und egalitären Staat; ein Bekenntnis zur Unabhängigkeitserklärung; Militär-, National- oder Zivildienst für jeden israelischen Bürger; und die Anerkennung der Hamas als Terrororganisation samt der Verpflichtung, ihre militärischen Fähigkeiten und Herrschaftsstrukturen in Gaza zu zerstören. Eisenkot sagte: „Jeder Knesset-Abgeordnete, der bereit ist, diese Grundsätze zu unterzeichnen, ist ein möglicher Partner.“ Er forderte eine möglichst breite zionistische Regierung und die Vermeidung einer weiteren Wahl sowie einer langwierigen politischen Krise. Eisenkot erklärte gesondert, Israel habe seine Kriegsziele nicht erreicht. Bis eine neue Regierung vereidigt sei, werde sich seine Unterstützung für Militäraktionen auf direkte und unmittelbare Bedrohungen beschränken, die keinen Aufschub duldeten. Seine Erklärung enthielt keinen Termin für eine parlamentarische Abstimmung über die Maßnahmen.