Jair Netanjahu nennt arabische Bürger nach einem nuklear bewaffneten Iran Israels größte Bedrohung
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Jair Netanjahu, der Sohn von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, erklärte am 30. Oktober, arabische Bürger seien abgesehen vom iranischen Atomprogramm die größte Bedrohung für Israels Fortbestand. In einer Erklärung auf seinem offiziellen Telegram-Kanal stellte er ausdrücklich einen Zusammenhang zwischen seinen Äußerungen und den Wahlergebnissen her. Die von ihm arabischen Bürgern zugeschriebene Gefahr stufte er höher ein als jene durch Palästinenser in Judäa und Samaria sowie im Gazastreifen, durch die Türkei und durch zunehmenden Antisemitismus im Westen. Er schrieb, „ein Land kann langfristig nicht überleben“, wenn sich 20 % seiner Bevölkerung mit seinen Feinden identifizierten und seine Zerstörung wollten. Diese Darstellung war ein Vorwurf Netanjahus gegen arabische Bürger. In einem früheren Beitrag auf demselben Kanal an jenem Morgen hatte Netanjahu erklärt, seine Einwände gegen arabische Parteien beträfen deren politische Positionen und nicht ihre ethnische Zugehörigkeit. Er behauptete, die Parteien verträten palästinensisch-nationalistische und islamistische Programme, und einige ihrer Mitglieder unterstützten Terroristen. Seine beiden Beiträge verbanden Kritik an den Parteien mit Vorwürfen hinsichtlich der Loyalität arabischer Bürger. Die Äußerungen fielen nach Israels Parlamentswahl. Die Informationsseite des Bildungsministeriums zur Wahl nannte den 27. Oktober 2026 als Abstimmungstermin und erklärte, die Ergebnisse würden die Fraktionszusammensetzung der 26. Knesset bestimmen.