US-Repräsentantenhaus verabschiedet Gesetz zum Schutz der Stromkunden mit 417 zu 3 Stimmen

Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete den Ratepayer Protection Act im Verfahren der Aussetzung der Geschäftsordnung mit 417 zu 3 Stimmen. Der Gesetzentwurf H.R. 9340 würde die einzelstaatlichen Kommissionen für öffentliche Versorgungsunternehmen anweisen, Standards zu prüfen, nach denen Rechenzentren mit einem Verbrauch von mehr als 100 Megawatt die gesamten zusätzlichen Infrastrukturkosten für die Deckung ihres Strombedarfs tragen müssen. Der Vorschlag stützt sich auf Abschnitt 111(d) des Public Utility Regulatory Policies Act und belässt die Tarifregulierung bei den Bundesstaaten. Der Energie- und Handelsausschuss des Repräsentantenhauses erklärte, dass 24 Bundesstaaten bereits vergleichbare Ansätze verfolgen. Die Vorlage muss noch vom Senat verabschiedet und vom Präsidenten gebilligt werden, bevor sie Gesetz wird.