Ecuadorianische Bootsbesatzung weist US-Drogenvorwurf nach Versenkung des Schiffs zurück

Das US-Südkommando erklärte, amerikanische Einsatzkräfte hätten am 28. August gemeinsam mit Ecuador ein Schiff in internationalen Gewässern des östlichen Pazifiks betreten und durchsucht, dessen Insassen anschließend nach Ecuador gebracht und das Boot versenkt. SOUTHCOM bezeichnete es als schwimmende Betankungsstation für den maritimen Drogenhandel und brachte es unter Berufung auf US-Geheimdienstinformationen mit Los Choneros in Verbindung. Besatzungsmitglieder wiesen den Vorwurf später in Manta zurück. Darlin Macías sagte, sie seien zum Fischen hinausgefahren; andere erklärten, sie seien während des Einsatzes überwältigt worden. Laut der US-Erklärung gingen Marinesoldaten und Matrosen der USS San Antonio an Bord, durchsuchten und räumten das Schiff ohne Zwischenfälle.