
Aicha Duihi
@2006_aicha · Afrika
Aicha Duihi wird von Storyz World für die Berichterstattung über Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit Bezug zu Marokko im Kapitel Afrika verfolgt.
Aus dem Palais des Nations in Genf freue ich mich, an der Eröffnung der 63. ordentlichen Tagung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen (HRC) teilzunehmen – ein neuer Meilenstein in unseren gemeinsamen Bemühungen, die Menschenrechte zu fördern und zu schützen sowie die Grundsätze von Würde, Gerechtigkeit und Gleichheit zu wahren. Die 63. Tagung des Menschenrechtsrats findet vom 7. September bis zum 7. Oktober 2026 in Genf unter dem Vorsitz Seiner Exzellenz Sidharto Reza Suryodipuro, des Ständigen Vertreters Indonesiens beim Büro der Vereinten Nationen in Genf und Präsidenten des Menschenrechtsrats für 2026, statt. Die Tagung wurde mit einer Ansprache von Volker Türk, dem Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, eröffnet. Er hob die Menschenrechtslage weltweit und die Bedeutung einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit bei der Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen hervor, vor denen die internationale Gemeinschaft heute steht. Die Tagung wird sich mit einer breiten Palette wichtiger Menschenrechtsfragen befassen, darunter die Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte und die Bekämpfung von Ungleichheiten, das Recht auf Entwicklung, Menschenrechtsbildung, der 60. Jahrestag der beiden Internationalen Pakte über Menschenrechte, die Rechte indigener Völker sowie die Einbeziehung einer Geschlechterperspektive in die Arbeit des Rates und seiner Mechanismen. Der Rat wird außerdem eine Reihe von Menschenrechtssituationen in aller Welt sowie Fragen im Zusammenhang mit Rassismus und Diskriminierung, den Menschenrechten im besetzten palästinensischen Gebiet, Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht und dem Schutz von Menschenrechtsverteidigern prüfen, neben weiteren Punkten auf seiner Tagesordnung. Die Beteiligung der Zivilgesellschaft und nichtstaatlicher Organisationen bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Menschenrechtsrats. Ihr Beitrag ist entscheidend dafür, die Stimmen und Anliegen von Gemeinschaften und Opfern in den internationalen Menschenrechtsdialog einzubringen und die Bemühungen zu verstärken, damit die Menschenrechte vor Ort wirksam geschützt werden. Als Teilnehmerin dieser Tagung bin ich stolz darauf, weiterhin zu diesem internationalen Menschenrechtsprozess beizutragen, in der Überzeugung, dass der Schutz und die Förderung der Menschenrechte eine gemeinsame Verantwortung sind und dass die Stimme der Zivilgesellschaft für den Aufbau einer gerechteren, gleicheren und würdevolleren Welt unerlässlich bleibt. #HRC63 #UNHRC #HumanRightsCouncil #HumanRights #UnitedNations #Geneva #HumanRightsDefenders #CivilSociety #HumanRightsProtection #HumanRightsPromotion #NGOs
Übersetzt aus EnglischIn einem entscheidenden internationalen Moment und 25 Jahre nach der Verabschiedung der Erklärung und des Aktionsprogramms von Durban wird erneut darüber diskutiert, inwieweit wir als Gemeinschaft in der Lage sind, Verpflichtungen in konkrete Realität umzusetzen. Diese Erklärung war eine zentrale globale Referenz im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung und trug zu wichtigen Fortschritten bei, insbesondere bei der Anerkennung historischen Unrechts und der Stärkung rechtlicher Rahmenbedingungen. Doch trotz dieser Erfolge bestehen strukturelle und systemische Formen des Rassismus fort und werden angesichts der raschen globalen Veränderungen sogar komplexer. Heute, mit dem Beginn der Zweiten Internationalen Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung (2025–2034), bietet sich eine echte Gelegenheit, von der Phase der Normsetzung zu einer wirksamen, auf konkreten Ergebnissen beruhenden Umsetzung überzugehen. Die Herausforderung liegt nicht mehr in der Formulierung von Grundsätzen, sondern darin, sie umzusetzen durch: - nationale Politiken auf Grundlage präziser und messbarer Indikatoren - die Gewährleistung einer gerechten Justiz ohne Diskriminierung und Straflosigkeit - die Stärkung inklusiver Bildung und des historischen Gedächtnisses - die Ermöglichung echter Teilhabe, insbesondere junger Menschen, an Entscheidungsprozessen - die Unterstützung der Entwicklung eines UN-Rahmens, der die Realität widerspiegelt und greifbare Ergebnisse erzielt Die Stärkung der internationalen Solidarität ist heute keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit, die auf gemeinsamer Verantwortung und kollektivem Handeln von Staaten, Institutionen und der Zivilgesellschaft beruht. Die Glaubwürdigkeit unserer Bemühungen bemisst sich daran, ob wir die Grundsätze von Gerechtigkeit und Gleichheit in eine Realität verwandeln können, die Menschen erleben, und nicht bloß in eine Verpflichtung, die in Dokumenten festgehalten wird. #Menschenrechte #Kampf_gegen_Rassismus #soziale_Gerechtigkeit
Übersetzt aus Arabisch