Halevi nennt den 7. Oktober vermeidbar und weist Vorwürfe internen Verrats zurück
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Der frühere Generalstabschef der israelischen Armee, Herzi Halevi, hat am 1. November erklärt, der von der Hamas angeführte Angriff vom 7. Oktober hätte verhindert werden können. Er wies Vorwürfe zurück, wonach Angehörige des israelischen Sicherheitsapparats den Angriff absichtlich ermöglicht hätten. Halevi sprach auf der dritten jährlichen Konferenz „Rage Against the Hate“ von Schurat HaDin im Museum of Jewish Heritage in New York. „Der 7. Oktober war ein Versagen, das hätte verhindert werden können“, sagte Halevi. Er forderte die politische Führung auf, Behauptungen über internen Verrat öffentlich zurückzuweisen. Eine solche Verschwörung hätte ein breites Netz von Beteiligten erfordert, doch sei kein einziger Beteiligter gefunden worden. Halevi befürwortete eine staatliche Untersuchungskommission und sagte, Israel müsse seine Untersuchung abschließen und sich seinem Versagen stellen. Zu den Einschätzungen vor dem Angriff erklärte Halevi, die Armee, der Inlandsgeheimdienst Schin Bet und die politische Führung hätten fälschlich geglaubt, die Hamas ziehe die Festigung ihrer Herrschaft im Gazastreifen einem Krieg vor. Die Hamas habe diese Einschätzung gezielt bestärkt, während Iran und Hisbollah strategisch höhere Priorität eingeräumt worden sei. Halevi sagte außerdem, starker militärischer Druck am Boden habe dazu beigetragen, Geiseln nach Hause zu bringen. Er räumte ein, dass israelische Bomben unbeabsichtigt Geiseln getötet hätten, deren Aufenthaltsorte dem Militär unbekannt gewesen seien, und beschrieb die anschließenden Bemühungen, die nachrichtendienstlichen Erkenntnisse über die Orte ihrer Gefangenschaft zu verbessern.