Deutsche Polizei nimmt Verdächtigen in länderübergreifendem Stromnetz-Sabotagefall fest

Die deutsche Polizei nahm am Dienstagmorgen nahe dem Kraftwerk Weisweiler in Nordrhein-Westfalen einen 48-jährigen Mann fest, der mit mutmaßlichen Angriffen auf die Strominfrastruktur in drei Bundesländern in Verbindung stehen soll. Laut Kölner Polizei führte er Sprengstoff mit sich, leistete keinen Widerstand und hatte in einem nahe gelegenen Zelt übernachtet, in dem Beamte weitere Sprengsätze fanden. Die Brandenburger Polizei teilte mit, bei einem Angriff am 1. September nahe Jänschwalde sei eine niedrige zweistellige Zahl improvisierter Spreng- und Brandsätze eingesetzt worden, von denen einige nicht funktionierten; ähnliche Vorfälle habe es in Nordrhein-Westfalen und Sachsen gegeben. Die Ermittler prüfen die Hintergründe und mögliche Verbindungen; ein Motiv wurde bislang nicht öffentlich festgestellt.