Huckabee nennt gewalttätige israelische Siedler bei Besuch in Turmus Ayya „Terroristen“

US-Botschafter Mike Huckabee besuchte am Samstag Turmus Ayya und traf dort nach Angaben der Gemeinde etwa 10 palästinensisch-amerikanische Einwohner. Das Anzünden von Autos und einer Moschee sowie die Beschädigung von Häusern und Einschüchterungen durch gewalttätige israelische Siedler seien Handlungen, die über Straftaten hinausgingen und zu einem „Terrorakt“ würden, sagte Huckabee. Die US-Botschaft könne solche Vergehen nicht untersuchen, wohl aber die israelischen Behörden dazu drängen, Ermittlungen einzuleiten, die Täter strafrechtlich zu verfolgen und ernsthafte Konsequenzen zu verhängen. Huckabee bezeichnete die Täter als winzige Minderheit. Als ihm ein Graffito gezeigt wurde, in dem sein Name vorkam, sagte er, er sei froh, dass sie sich dazu bekannt hätten.