IAEA bestätigt: Syrien verheimlichte unter Assad einen Kernreaktor und 73 Tonnen Uran

Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation meldete Syrien unter Baschar al-Assad nukleares Material, Anlagen und Tätigkeiten nicht, obwohl dies nach seinem Sicherungsabkommen erforderlich war. Dazu zählten ein im Bau befindlicher Reaktor in Deir ez-Zor, eine Anlage zur Brennstoffherstellung und ein Lagerstandort. Inspektoren, die Deir ez-Zor am 29. August besuchten, fanden neu freigelegte Kühlinfrastruktur, die mit einem Kernreaktor vereinbar ist. Später legte Syrien einen weiteren nicht gemeldeten Standort offen, an dem die Inspektoren rund 73 Tonnen natürliches Uranmetall verifizierten. Die Organisation erklärte, das Material stehe nun unter ihrem Einschluss und ihrer Überwachung; ihre noch offenen Sicherungsfragen seien geklärt und gelöst.