Japan beantragt Rekord-Verteidigungsetat von 8,9 Billionen Yen mit Fokus auf KI und Drohnen

Japans Verteidigungsministerium beantragte für das im April 2027 beginnende Haushaltsjahr 8,9 Billionen Yen – seinen bislang höchsten ursprünglichen Haushaltsentwurf und den letzten Antrag im Rahmen des laufenden fünfjährigen Aufrüstungsprogramms. Der Plan priorisiert KI-gestützte Führungssysteme, Aufklärungs- und Angriffsdrohnen, Langstreckenraketen, integrierte Luft- und Raketenabwehr sowie Weltraum- und Cyberfähigkeiten. Vorgesehen sind ein „KI-Orchestrator“, unbemannte Überwachungs- und Angriffssysteme und die Entwicklung eines von U-Booten gestarteten Hyperschall-Lenkflugkörpers. Nach Angaben des Ministeriums könnten unbemannte Systeme die Gefährdung des Personals und die Kosten verringern und zugleich eine schrumpfende militärische Belegschaft ergänzen; die endgültigen Zuweisungen werden bei der Haushaltsaufstellung festgelegt.