37 Tote nach russischem Angriff und Munitionsexplosionen nahe Kyjiw

Der ukrainische Innenminister erklärte, 37 Menschen seien getötet worden, nachdem ein russischer Angriff nahe Myla in der Region Kyjiw Explosionen in einem Munitionslager ausgelöst habe. 4 Menschen galten weiterhin als vermisst, während Rettungskräfte weiterarbeiteten. Die Polizei teilte mit, rund 400 Anwohner seien evakuiert und mehr als 10 Menschen aus Kellern gerettet worden. Die Explosionen beschädigten rund 130 Häuser und weitere Gebäude in mehreren Straßen. Polizei, Sicherheitsdienst und Staatsanwaltschaft leiteten strafrechtliche Ermittlungen wegen möglicher Pflichtverletzung von Amtsträgern ein, darunter zur Frage, warum Munition zwischen Wohngebäuden gelagert wurde. Ermittler befragten rund 40 Opfer und Zeugen und ließen Beweismittel forensisch untersuchen.