Streit um Israels Verteidigungsetat gefährdet Munitionsproduktionslinien

Israels Regierung legte die vorgeschlagene Erhöhung des Verteidigungsetats um 40 Milliarden Schekel in der Woche vom 24. August angesichts des Widerstands des Finanzministeriums und Warnungen vor auslaufenden Munitionsaufträgen nicht zur Genehmigung vor. Ein hochrangiger Vertreter des Verteidigungsapparats erklärte, die laufenden Aufträge der israelischen Streitkräfte für Elbit-Panzergranaten liefen im September aus, jene für Artilleriegranaten im Oktober und für Mörsermunition im November; auch Produktionslinien von Israel Aerospace Industries und Rafael seien gefährdet. Der Vorschlag würde den Verteidigungsetat für 2026 auf 184 Milliarden Schekel erhöhen und zusätzliche Waffenbestellungen genehmigen. Das Finanzministerium erklärte, die vereinbarten Mittel seien überwiesen worden, und forderte die Verteidigungsführung zu einer verantwortungsvollen Haushaltsführung auf.