Zwei Nordisraelis sollen wegen mutmaßlicher IS-Anschlagspläne angeklagt werden

Nach Angaben der israelischen Polizei führte eine gemeinsame Untersuchung des Nordbezirks und des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet zur Festnahme zweier Bewohner Nordisraels, denen getrennte Anschlagspläne mit Verbindung zum IS vorgeworfen werden. Die Ermittler behaupten, ein 16-jähriger Bewohner Galiläas habe dem IS die Treue geschworen, nach Anleitungen für Sprengstoffgürtel gesucht und beabsichtigt, jüdische Polizisten und Soldaten auf dem Tempelberg anzugreifen. Zudem wirft die Polizei dem 19-jährigen Ibrahim Kaabiyya aus Haifa vor, dem IS die Treue geschworen und einen Angriff auf einen Stützpunkt der israelischen Armee im Norden Israels geplant zu haben. Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Haifa sollte am Freitag Anklage erheben und beantragen, beide Verdächtigen für die Dauer des Verfahrens in Haft zu halten.