Ehemaliger Mossad-Chef fordert stärkeren Druck auf Iran bis zum Sturz des Regimes

Der frühere Mossad-Direktor David „Dedi“ Barnea forderte bei einer Sitzung des Jerusalemer Stadtrats, auf der ihm Bürgermeister Moshe Lion eine Auszeichnung überreichte, den wirtschaftlichen, diplomatischen und operativen Druck auf Iran „bis zu seinem Fall“ zu verstärken. Die jüngsten US-Sanktionen seien ein weiterer Schritt in dieser Kampagne, sagte Barnea. Die Bedrohung durch Iran umfasse ballistische Raketen, Terrorismus und mögliche Atomwaffen. Israels strategische Lage bewertete er als stärker als vor dem 7. Oktober 2023 und verwies auf die Schwächung der Fähigkeiten von Hisbollah und Hamas. Barnea, der sein Amt am 1. Juni nach rund fünf Jahren als Direktor niederlegte, rief zudem zu größerem gesellschaftlichem Zusammenhalt auf und nahm die Auszeichnung stellvertretend für die Mitarbeiter des Mossad entgegen.