Deutschland schließt weitere Bundesmittel für Hitzeschutz aus

Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, die Bundesregierung werde keine zusätzlichen Mittel eigens für den Hitzeschutz bereitstellen, da die bestehenden Programme und Finanzmittel ausreichten. Die Länder, die dafür hauptsächlich zuständig seien, könnten über 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klima nach eigenem Ermessen investieren. Bestehende Bundesprogramme zur Klimaanpassung und zum Hitzeschutz sollen fortgeführt, aber überprüft, besser koordiniert, von Antragshemmnissen befreit und transparenter gestaltet werden. Das Kabinett fasste zunächst keine Beschlüsse zum Hitzeschutz, will nach dem extremen Sommer 2026 aber gezielte Hilfen für Waldbrandprävention, Hilfsorganisationen, Gesundheitsschutz, Verkehr, Landwirtschaft und Forstwirtschaft prüfen.