Australien prüft neue Murujuga-Studie und könnte Woodside-Auflagen ändern

Australiens Umweltminister Murray Watt erklärte, sein Ministerium werde neue Überwachungsergebnisse aus Murujuga prüfen und bei Bedarf die Auflagen für die Genehmigung von Woodsides Gasprojekt North West Shelf aktualisieren. Die offizielle Zusammenfassung für Jahr 3 stellte eine erhöhte Porosität unter der Oberfläche des örtlichen Gesteins fest und nannte historisch höhere Schwefeldioxidemissionen als plausibelste Ursache. Sie fand weder Hinweise auf eine Ausweitung des betroffenen Gebiets noch darauf, dass die heutige Verschmutzung eine messbar beschleunigte Verwitterung verursacht, schloss jedoch Auswirkungen unterhalb der Nachweisgrenzen nicht aus. Das Murujuga-Programm hat in einer Landschaft mit mehr als einer Million Petroglyphen über 186.000 Zustandsmessungen erfasst.